Beckenbodenerkrankungen
Beschwerden sind hier Blasen- und Mastdarmstörungen, Sexualfunktionsstörungen und Schmerzen.
Bei Frauen können nach einer Entbindung körperliche Beeinträchtigungen wie Blasenstörungen mit Harninkontinenz oder häufigem Harndrang, Probleme bei der Stuhlkontrolle oder Schmerzen beim Verkehr auftreten. Auch Multiple Sklerose und andere Erkrankungen, die das Rückenmark betreffen, können Auslöser für oben genannte Beschwerden sein.
Bei Männern sind Blasenstörungen oder Impotenz relativ häufige Probleme.
Mit Hilfe von körperlicher und elektrophysiologischer Untersuchung kann festgestellt werden, ob und in welchem Ausmaß eine Schädigung des Nervensystems besteht und wie die Prognose für eine Besserung ist. Häufig können wir eine Therapie einleiten, wobei wir gegebenenfalls mit dem Deutschen Beckenbodenzentrum zusammenarbeiten.
Die elektrophysiologische Untersuchung wird mit Hilfe eines EMG-Gerätes (Elektromyographie bzw. Elektroneurographie) durchgeführt, das elektrische Ströme im Beckenbereich misst. Die Untersuchung ist weitgehend schmerzfrei, findet allerdings im Intimbereiches der Patientin bzw. des Patienten statt und könnte von daher als unangenehm empfunden werden. Dies versuchen wir durch ein gutes Vorgespräch so weit wie möglich zu reduzieren.
Die Praxis verfügt über langjährige Erfahrung in diesem Bereich. Mehr erfahren Sie unter den Portraits von Dr. Antje Hagedorn und Dr. Bruno Demhartner. Das Diagnostische Spektrum umfasst hierbei:
neurologischer Status
EMG des Beckenbodens
Neurographie des Beckenbodens
Somatosensibel evozierte Potentiale (SSEP) des Beckenbodens
Penile sympathische Hautantwort