Beckenbodenerkrankungen

Beschwerden sind hier Blasen- und Mastdarmstörungen, Sexualfunktionsstörungen und Schmerzen.

Bei Frauen können nach einer Entbindung körperliche Beeinträchtigungen wie Blasenstörungen mit Harninkontinenz oder häufigem Harndrang, Probleme bei der Stuhlkontrolle oder Schmerzen beim Verkehr auftreten. Auch Multiple Sklerose und andere Erkrankungen, die das Rückenmark betreffen, können Auslöser für oben genannte Beschwerden sein.

Bei Männern sind Blasenstörungen oder Impotenz relativ häufige Probleme.

Mit Hilfe von körperlicher und elektrophysiologischer Untersuchung kann festgestellt werden, ob und in welchem Ausmaß eine Schädigung des Nervensystems besteht und wie die Prognose für eine Besserung ist. Häufig können wir eine Therapie einleiten, wobei wir gegebenenfalls mit dem Deutschen Beckenbodenzentrum zusammenarbeiten.

Die elektrophysiologische Untersuchung wird mit Hilfe eines EMG-Gerätes (Elektromyographie bzw. Elektroneurographie) durchgeführt, das elektrische Ströme im Beckenbereich misst. Die Untersuchung ist weitgehend schmerzfrei, findet allerdings im Intimbereiches der Patientin bzw. des Patienten statt und könnte von daher als unangenehm empfunden werden. Dies versuchen wir durch ein gutes Vorgespräch so weit wie möglich zu reduzieren.

Bitte beachten Sie, dass die Kosten für die elektrophysiologischen Messungen von den gesetzlichen Krankenkassen NICHT übernommen werden! Ggf. wenden Sie sich bitte zuvor an das Deutsche Beckenboden im Sankt Hedwigskrankenhaus.

Die Praxis verfügt über langjährige Erfahrung in diesem Bereich. Mehr erfahren Sie unter dem Portrait von Dr. Antje Hagedorn. Das diagnostische Spektrum umfasst hierbei:

  • neurologischer Status

  • EMG des Beckenbodens, Messung der peripheren Pudenduslatenz

Unsere Öffnungszeiten

Mo:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr, 15 - 15:30 Uhr
Di:   13:00 Uhr - 16:00 Uhr
Mi:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr
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        Tel. 030 / 461 46 75